Die perfekte Hochzeitszeitung


Die Hochzeitszeitung ist ein Hochzeitsgeschenk der Hochzeitsgäste an das Brautpaar. Sie verschafft den Liebenden Einblicke in ihr Universum der Zweisamkeit aus der Perspektive all derer, die sie gut kennen. Das Schöne an einer Zeitung sind genau diese gesammelten Eindrücke und Erinnerungen der Außenstehenden. Die Kunst liegt jedoch darin, der Sammlung eine gewisse Ästhetik zu verleihen, die dem Wert der Liebe, die zwei Menschen füreinander empfinden gerecht wird. Wer sich also für eine Überraschung dieser Art entscheidet, der sollte sich auch für nicht weniger als die perfekte Hochzeitszeitung entscheiden.

Hochzeitsmagazin


Perfektion verlangt Planung und Liebe zum Detail

Damit das Werk gelingt, geschehen Planung und Gestaltung am besten aus einer Hand, die obendrein weiß, was sie tut. Auch gegen ein Redaktionsteam ist nichts einzuwenden, wenn es klein und jederzeit handlungsfähig bleibt (hier spielt vor allem die geographische Nähe eine nicht zu unterschätzende Rolle). Um den Zeitungsmachern die Arbeit mit der Technik, dem Layout und der Organisation des Druckens zu erleichtern, gibt es Online-Dienste die sich auf das Drucken von Hochzeitszeitungen spezialisiert haben. Für die Planung ist zu überlegen, was alles in der Hochzeitszeitung stehen soll und beim Sammeln brauchbarer Beiträge erst mal alles anzunehmen (oder auch einzufordern), was sich im Familien- und Freundeskreis beschaffen lässt. Bei der späteren Auswahl sollte stets die Freude des Brautpaares im Vordergrund stehen. Persönliches ist hier besser geeignet als allgemein Witziges. Auch der Hochzeitsgesellschaft sollte Unterhaltung geboten werden, schließlich kann die Zeitung auch als Einnahmequelle für das Brautpaar dienen, wenn sie während der Hochzeit verkauft wird.


Ideen für den Inhalt

Fotos dürfen in einer Hochzeitszeitung nicht zu kurz kommen. Erinnerungen an die Kindheit und Jugend des Paares sollten mit den entsprechenden Texten versehen werden. Diese machen besonders viel Freude, wenn sie zitatenreich oder gar in Interview-Form mit den Stimmen der Familie, den Freunden oder ehemaligen Lehrern gestaltet sind. Eine Charakterstudie der beiden Liebenden unterstreicht das Besondere ihrer Persönlichkeiten und ihrer Beziehung. Hierzu passen besonders gut Wortbeurteilungen aus alten Zeugnissen. Sollte es im engeren Kreis keinen begnadeten Astrologen oder Chirologen geben, können gehaltvolle Texte dieser Art auch bestellt werden. Den dramatischen Höhepunkt der Zeitung bietet die Liebesgeschichte des Brautpaares. Augenzeugenberichte oder Aussagen aus erster Hand sind hierfür dringend notwendig. Weitere Fotos von gemeinsamen Erlebnissen nachdem es gefunkt hat, sollten angefügt werden. Einige Seiten können den guten Wünschen (Hinweisen und Ratschlägen) für die zukünftige Ehe gewidmet werden. Diese werden vorher nach Möglichkeit von allen Hochzeitsgästen schriftlich gesammelt. Das funktioniert am besten, wenn eine Frage formuliert wird, auf die der Einzelne schnell eine individuelle, kurze Antwort finden kann.


Ein Ende finden

Witzig sind individuelle Kreuzworträtsel oder andere Varianten des Knobelns am Ende der Zeitung, die sich auf ihren Inhalt beziehen. Unter der Rubrik "In der nächsten Ausgabe lesen Sie" kann ein Platz für ein Foto der Hochzeitsgesellschaft reserviert sein. Spätestens bei Abschluss des Projekts Hochzeitszeitung ist der Gedanke an die nächste Ausgabe gar keine schlechte Idee. Ein halbes Jahr später kann dies eine weitere gelungene Überraschung sein.